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Wieder bei Gründer-Wettbewerb i2b erfolgreich
Wieder bei Gründer-Wettbewerb i2b erfolgreich


Mit Bio-Supermarkt und Senfmanufaktur wieder ganz vorne dabei

Jänner 2009 – Nur die Geschäftsidee, das beliebte Daumenkino für Marketing-Zwecke wiederzubeleben, verhinderte beim
8. Gründer-Wettbewerb von „i2b und GO!“ im Dezember 2008 einen Dreifach-Erfolg für die FH Wiener Neustadt am Campus Wieselburg. Mit den Plätzen zwei bis vier in der Kategorie „StudentInnen“ bewies die Fachhochschule für Marketing zum wiederholten Male, dass die Koppelung von Seminar und Campus-eigenem Wettbewerb zum Schwerpunkt „Gründer-Kompetenz“ schon während des Studiums Früchte trägt und aus den StudentInnen des Bakk-Studiums Produkt-marketing und Projektmanagement Spezialisten für praxistaugliche Business-Ideen macht.

Start-up Know-How: Mag. Josef Farthofer, Leiter des Fachbereichs Unternehmensgründung, bereitet in seiner Lehrveranstaltung „Business Planing“ am Campus Wieselburg die Studenten des Bakk-Studiums Produktmarketing und Projektmanagement schon seit fünf Jahren regelmäßig auf die Möglichkeit vor, sich mit einer Geschäftsidee selbständig zu machen. Von der Idee bis zum fertigen Businessplan betreut der Unternehmer die jungen Gründerinnen. Die besten fünf Konzepte eines jeden Jahrgangs werden automatisch für den „s2b – Students to Business“ Award nominiert. Gründungs-Experte Farthofer initiierte diesen Wettbewerb 2003, um die Wichtigkeit der Umsetzungsabsicht zu betonen. Eine unabhängige Jury wählt jährlich die besten drei Businesspläne aus, die mit jeweils 500 Euro für den ersten Platz, 300 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten honoriert werden. Einen Extra-Preis vergibt die Kommission in Zusammenarbeit mit dem accent Gründerservice außerdem für die kreativste Idee mit dem höchsten Umsetzungspotential. Der Innovationspreis wird mit zusätzlichen 250 Euro belohnt. Die insgesamt 1250 Euro Preisgeld tragen die Sponsoren accent Gründerservice GmbH, Raiffeisenbank im Erlauftal, Stadt Wieselburg, Sparkasse Scheibs und die Volksbank Östscherland.

Doch damit nicht genug der Konkurrenz. Alle Gewinner des „s2b“-Bewerbs nehmen automatisch auch an „i2b und GO!“ – Österreichs größtem Businessplan-Wettbewerb für innovative Produkt- und Dienstleistungsideen aus allen Branchen der Wirtschaft teil. 2008 riefen die Initiative „ideas to business“ und die Gründungs-Offensive der Erste Bank und Sparkassen bereits zum 8. Mal zur Teilnahme auf und erzielten mit insgesamt 266 Ideen für die vier Kategorien Dienstleistung und Handel, Technologie, Ein-Personen-Unternehmen und StudentInnen einen Einreich-Rekord. Die Experten der Fachjury, die für jede Kategorie die fünf besten Businesspläne küren, hatten alle Hände voll zu tun, um die Konzepte zu prüfen und die Überzeugendsten zu nominieren. Die nächste Hürde wartete für die Nominierten dann beim Private Equity Day am 24. November 2008 in der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz. In zehnminütigen Kurzpräsentationen mussten sie jeweils die meiste Zustimmung für ihre Geschäftsideen erhalten. Hier trennte sich dann endgültig die Spreu vom Weizen und nur für drei Anwärter pro Kategorie ging der Traum von einem Platz am Podest in Erfüllung. Zwei Studentinnen vom Campus Wieselburg überzeugten mit ihren Ideen: Martina Gallová belegte mit Green Corner, dem ersten Bio-Supermarkt mit angeschlossenem Café-Bistro in Bratislava, Platz 2 in der Kategorie StudentInnen, gefolgt von ihrer Kommilitonin Christine Gruber und der Idee einer Senfmanufaktur auf Platz 3. Die Preise können sich sehen lassen und reichen neben einer Geldsumme auch über fabrikneues Computer-Equipment von Dell sowie ein Versicherungspaket für Unternehmensgründer. So ausgestattet studiert es sich gleich noch einmal effektiver und vor allen Dingen mit einer echten Perspektive vor Augen. Studieren mit Praxisbezug: Für die FH Wieselburg erschöpft sich das Angebot nicht in einem Praktikum oder Vorlesungen von Referenten aus der Wirtschaft. Mit dem Schwerpunkt „Von der Idee zum Business-Plan“ wird der Praxisbezug aktiv gelebt. Das Messen an der Realität macht die StudentInnen auf dem Weg in die freie Wirtschaft so erfolgreich.
 
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